Sparziel
Berechnen Sie die Zeit bis zum Sparziel
Die Rechner auf dieser Website liefern Schätzungen nur zu allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich nicht um Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Konsultieren Sie einen qualifizierten Fachmann, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
So nutzen Sie Sparziel
- 1Geben Sie den Zielbetrag ein, etwa Eigenkapital, Studienfonds oder Notgroschen, sowie das vorhandene Guthaben.
- 2Tragen Sie die verbleibende Zeit in Monaten oder Jahren und die erwartete Jahresrendite ein.
- 3Sehen Sie den nötigen Monatsbetrag und wie er sich bei veränderter Frist verschiebt.
Wie viel Sie monatlich sparen müssen
Sparrate = (Ziel − Barwert × (1+r)ⁿ) × r ÷ [(1+r)ⁿ − 1]Das ist die umgestellte Rentenendwertformel. Zunächst wird berechnet, wohin das vorhandene Guthaben wächst, also Barwert mal (1+r)ⁿ; die Differenz zum Ziel ist die Lücke; dann wird die monatliche Rate bestimmt, die diese Lücke in n Monaten schließt. r ist der Monatszins und n die Anzahl der Perioden. Übersteigt der Endwert des Guthabens bereits das Ziel, ergibt sich null oder ein negativer Wert: Sie müssen nichts mehr sparen.
Die Formel zeigt drei Stellhebel: Zeit verlängern, Rendite erhöhen oder Ziel senken. Die Zeit wirkt am stärksten, weil der Zinseszins hinten heraus am kräftigsten arbeitet. Für ein Ziel von 300.000 bei 4% pro Jahr sind in 10 Jahren etwa 2.036 pro Monat nötig, in 20 Jahren nur etwa 819. Doppelte Laufzeit, weniger als die halbe Rate, das ist die mathematische Begründung für einen frühen Start.
| Laufzeit | Monatlich | Eingezahlt | Wertzuwachs |
|---|---|---|---|
| 5 Jahre | ≈ 4.527 | ≈ 271.600 | ≈ 28.400 |
| 10 Jahre | ≈ 2.036 | ≈ 244.300 | ≈ 55.700 |
| 15 Jahre | ≈ 1.220 | ≈ 219.600 | ≈ 80.400 |
| 20 Jahre | ≈ 819 | ≈ 196.600 | ≈ 103.400 |
Monatliche Sparrate für ein Ziel von 300.000 (bei 4% pro Jahr)
Häufige Fragen
Welche Rendite soll ich annehmen?
Das hängt von Zweck und Laufzeit ab. Geld, das Sie innerhalb von drei Jahren brauchen, etwa Eigenkapital, sollte mit wenig oder keiner Rendite angesetzt und auf dem Tagesgeld oder in einem Geldmarktfonds geparkt werden. Für Beträge, die fünf Jahre und länger liegen bleiben und Schwankungen aushalten, sind 4% bis 6% realistisch. Rechnen Sie die Rendite nicht schön, sonst fehlt am Ende Geld.
Wie hoch sollte mein Notgroschen sein?
Üblich sind drei bis sechs Monatsausgaben, bei unregelmäßigem Einkommen oder Familienverpflichtungen auch neun bis zwölf. Entscheidend sind Verfügbarkeit und Sicherheit, deshalb gehört das Geld auf ein jederzeit zugängliches Konto oder in einen Geldmarktfonds statt in renditestarke Anlagen. Füllen Sie diesen Topf zuerst, bevor Sie andere Ziele besparen.
Muss das Ziel inflationsbereinigt werden?
Ja. Ein Ziel in zehn Jahren erfordert die Kaufkraft von 300.000 zu jener Zeit, nicht die heutige. Bei 3% Inflation entsprechen 300.000 in zehn Jahren etwa 223.000 von heute, das nominelle Ziel läge also bei rund 403.000. Alternativ rechnen Sie mit der Realrendite, also nominal abzüglich Inflation, und erhalten dasselbe Ergebnis.
Was, wenn ich so viel nicht sparen kann?
Drei Stellschrauben bleiben: Frist verlängern, Ziel senken oder eine höhere Rendite bei mehr Risiko anstreben. Sinnvoll ist außerdem ein Blick auf die Ausgaben und darauf, was sich kürzen lässt. Als Prüfmaßstab dient die 50/30/20-Regel: 50% für Notwendiges, 30% für Wünsche, 20% für Sparen und Schuldentilgung. Wer die 20% nicht erreicht, fährt meist besser, feste Kosten wie Abos, Versicherungen und Pendelwege zu reduzieren, als beim täglichen Kleinkram zu sparen.
