Ruhestand

Planen Sie Ihren Ruhestand mit Sparprognosen

Die Rechner auf dieser Website liefern Schätzungen nur zu allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich nicht um Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Konsultieren Sie einen qualifizierten Fachmann, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

So nutzen Sie Ruhestand

  1. 1Geben Sie Ihr aktuelles Alter und das geplante Rentenalter ein, damit die Ansparphase feststeht.
  2. 2Tragen Sie vorhandenes Kapital, den monatlichen Sparbetrag und die erwartete Jahresrendite ein.
  3. 3Sehen Sie das voraussichtliche Endkapital und die monatliche Entnahme, die die 4-Prozent-Regel nahelegt.

Wie die Altersvorsorge projiziert wird

Endwert = vorhandenes Kapital × (1+r)ⁿ + Sparrate × [((1+r)ⁿ − 1) ÷ r]

Die Formel hat zwei Teile: Das vorhandene Kapital wächst mit Zinseszins bis zur Rente, und die laufenden Sparraten summieren sich über die Rentenendwertformel. r ist der Monatszins, also die Jahresrendite geteilt durch 12, und n die Anzahl der Monate bis zur Rente. Unterstellt werden eine konstante Rendite, monatliche Verzinsung und Einzahlungen am Periodenende, sodass das Ergebnis ein Szenario und keine Prognose ist, denn reale Märkte schwanken.

Eine bewährte Faustregel ist die 4-Prozent-Regel: Im ersten Ruhestandsjahr entnehmen Sie 4% des Depots und passen den Betrag danach jährlich an die Inflation an; über 30 Ruhestandsjahre geht das Geld danach kaum aus. Sie stammt aus Backtests mit US-Daten und bedeutet, dass Sie das 25-Fache Ihrer Jahresausgaben brauchen. Bei frühem Ruhestand oder längerer Auszahlungsphase sollten Sie die sichere Entnahmequote auf 3,0% bis 3,5% senken. Die Renditeannahme wirkt extrem stark, rechnen Sie daher optimistisch, neutral und pessimistisch.

MonatlichEingezahltEndwertWertzuwachs
500180.000≈ 502.000≈ 322.000
1.000360.000≈ 1.004.000≈ 644.000
2.000720.000≈ 2.008.000≈ 1.288.000
3.0001.080.000≈ 3.012.000≈ 1.932.000

Einfluss der Sparrate (30 Jahre bei 6% pro Jahr)

Häufige Fragen

Gilt die 4-Prozent-Regel noch?

Sie ist ein brauchbarer Ausgangspunkt, kein Gesetz. Sie wurde mit US-Historie getestet: Sind künftige Renditen niedriger, dauert der Ruhestand länger als 30 Jahre oder verhalten sich Ihre Märkte anders, sollte die sichere Quote sinken. Neuere Studien nennen oft 3,0% bis 3,5%, oder eine dynamische Entnahme, die in Jahren mit starken Kursverlusten reduziert wird.

Welchen Anteil meines Einkommens sollte ich sparen?

Ein üblicher Richtwert sind 10% bis 15% des Bruttoeinkommens, inklusive Arbeitgeberzuschuss. Wichtiger ist die Versorgungsquote: Die meisten brauchen 70% bis 80% des Einkommens vor dem Ruhestand, um ihren Lebensstandard zu halten. Wer mit 30 beginnt, benötigt meist 15% bis 20%; wer vor 25 startet, kommt oft mit rund 10% aus.

Wie gehe ich mit der Inflation um?

Der Rechner liefert Nominalbeträge ohne Inflationsabzug. Für reale Kaufkraft ziehen Sie die erwartete Inflation von der erwarteten Rendite ab, rechnen also mit 4% real, wenn Sie 7% nominal und 3% Inflation erwarten. Bei 3% Inflation entspricht eine Million in 30 Jahren einer heutigen Kaufkraft von etwa 410.000; die Inflation zu ignorieren überzeichnet die Vorsorge deutlich.

Was kostet ein Start zehn Jahre später?

Sehr viel. Wer 1.000 monatlich zu 6% von 25 bis 60 anlegt, erreicht rund 1.430.000; wer mit 35 beginnt, nur etwa 700.000, also weniger als die Hälfte. Es fehlen zehn Jahre Zinseszins, und der Zinseszins wirkt am Ende am stärksten. Früher anfangen schlägt meistens mehr einzahlen.

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