Rendite

Berechnen Sie die Investitionsrendite

Die Rechner auf dieser Website liefern Schätzungen nur zu allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich nicht um Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Konsultieren Sie einen qualifizierten Fachmann, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

So nutzen Sie Rendite

  1. 1Geben Sie die Anschaffungskosten ein, also den Kaufpreis zuzüglich aller Gebühren und Steuern.
  2. 2Geben Sie den Rückfluss ein, also Verkaufserlös oder aktuellen Marktwert abzüglich der Verkaufskosten.
  3. 3Lesen Sie die Rendite, den Nettogewinn und bei Angabe der Haltedauer die annualisierte Rendite ab.

Wie die Kapitalrendite berechnet wird

ROI = (Ertrag − Kosten) ÷ Kosten × 100%

Der Return on Investment misst die Effizienz: Nettogewinn geteilt durch Einsatz. Er ist anschaulich und universell, sodass sich Immobilien, Aktien, Maschinen oder Werbebudgets vergleichen lassen, sofern die Abgrenzung einheitlich ist. Die große Schwäche ist die fehlende Zeitkomponente. Eine Anlage mit 30% in drei Jahren und eine mit 30% in zehn Jahren haben denselben ROI und sind trotzdem grundverschieden.

Bei unterschiedlichen Laufzeiten hilft die annualisierte Rendite, auch CAGR genannt: (Endwert ÷ Anfangswert)^(1/Jahre) − 1. Im Beispiel entsprechen 30% in drei Jahren etwa 9,1% pro Jahr, in zehn Jahren nur etwa 2,7%. Häufig unterschätzt wird außerdem die Kostenbasis: Aktien bringen Orderentgelte und Steuern mit, Immobilien Grunderwerbsteuer, Maklercourtage, Renovierung und laufende Nebenkosten; wer das weglässt, rechnet sich die Rendite deutlich zu schön.

ProjektROI gesamtHaltedauerannualisiert
A: kurzfristiger Trade+30%3 Jahre≈ 9,1%
B: langfristig gehalten+30%10 Jahre≈ 2,7%
C: Immobilie+45%5 Jahre≈ 7,7%
D: Indexfonds+80%10 Jahre≈ 6,1%

ROI im Vergleich zur annualisierten Rendite (CAGR)

Häufige Fragen

Wann ist ein ROI gut?

Eine absolute Zahl gibt es nicht; entscheidend sind Vergleichsmaßstab und Laufzeit. Festgeld bringt langfristig etwa 1% bis 2% pro Jahr, breite Aktienindizes historisch rund 7% bis 10% nominal. Ein mehrjähriges Projekt mit über 8% annualisiert ist daher meist ordentlich. Wichtig bleibt das Risiko, denn hohe Renditen gehen oft mit Schwankung oder Fremdkapital einher; prüfen Sie deshalb risikoadjustierte Kennzahlen wie die Sharpe Ratio.

Worin unterscheiden sich ROI und IRR?

Der ROI betrachtet nur die Endrendite und passt zu einer Einzelanlage ohne zwischenzeitliche Zahlungen. Der interne Zinsfuß berücksichtigt den Zeitpunkt jeder Zahlung und eignet sich für gestückelte Einzahlungen oder laufende Erträge wie Sparpläne, Mieteinnahmen oder Unternehmensprojekte. Bei komplexen Zahlungsströmen ist der IRR die genauere Kennzahl.

Warum liegt meine Rendite unter dem ausgewiesenen ROI?

Drei Gründe sind typisch: nicht eingerechnete Kosten wie Gebühren, Steuern und Währungsverluste; die Inflation, denn nominale Gewinne müssen für reale Kaufkraft bereinigt werden; und Opportunitätskosten, also das, was das Geld anderswo erwirtschaftet hätte. Bei Fremdkapital kommen Zinsen hinzu, die Gewinne wie Verluste verstärken.

Wie rechnet man den ROI bei Verlust?

Die Formel bleibt gleich, das Ergebnis ist negativ. Bei 10.000 Einsatz und 7.000 Rückfluss gilt ROI = (7.000 − 10.000) ÷ 10.000 = −30%. Wichtig ist die Asymmetrie: Nach 30% Verlust sind rund 42,9% Gewinn nötig, um den Einsatz zurückzuholen, denn 1 ÷ 0,7 − 1 ≈ 0,429. Je tiefer der Verlust, desto schwerer die Erholung, weshalb Verlustbegrenzung wichtiger ist als Gewinnmaximierung.

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